


Mit dem Kleinrechner MRES wurden vielfältige und komplexe Branchenlösungen dort erzielbar, wo es galt, Daten schnell, kostengünstig und sicher arbeitsplatzbezogen zu erfassen, zu prüfen, zu sortieren, zu speichern, EDV-gerecht vorzuverdichten und autonom zu bearbeiten.
Das Gerät war nicht nur ein modernes, intelligentes, technisches Mittel zur Buchung, Faktuierung, Abrechnung und Datenerfassung schlechthin, sondern eignete sich ebenso zur einfachen Textbe- und verarbeitung sowie zur Rechnerkommunikation in Form intelligenter Terminalcomputer für den Dialog, für die Stapelfernverarbeitung größerer Datenmengen und den Zugriff des Nutzers auf Datenbanken der EDVA im Onlinebetrieb. Grundbaustein des MRES ist die zentrale Recheneinheit (ZRE) K 1520, die auf dem Mikroprozessor U880D aufbaute.
Der Mikrorechner K 1520 bestand aus einem Sortiment von aufeinander abgestimmten gerätetechnischen Baugruppen und Systemunterlagen, die entsprechend den zu lösenden Aufgaben beliebig ausgewählt werden konnten.
Die konstruktiv und funktionell abgestimmten Baugruppen waren sowohl für den Einbau in Geräte als auch für den Aufbau eigenständiger Mikrorechnersysteme geeignet. Sie werden durch Anschlussmöglichkeiten spezifischer peripherer Geräte ergänzt, zu denen Lochbandleser, -stanzer Kassettenmagnetbandgeräte, Bediendrucker u.a. gehörten.