Ein wichtiges Ausbildungsziel ist es, den Studierenden mit einem Grundlagenwissen auf den Gebieten der Informatik und Medien zu versehen, das nachhaltig eine gute Grundlage darstellt, sich arbeitsmarktbezogen zu spezialisieren und weiterzubilden. Auf der anderen Seite lernen die Studierenden in ausgewählten Bereichen konkrete Werkzeuge, Programme und Systeme kennen und eignen sich entsprechende Kompetenzen an, um so beim zukünftigen Arbeitgeber direkt einsetzbar zu sein. Um diese Ausbildungsziele zu erreichen, werden neben einer bewusst breit angelegten Grundlagen-Ausbildung, die den Berufseinstieg wesentlich erleichtern soll, auch spezifische Vertiefungen in ausgewählten Profilbereichen angeboten.
Die Regelstudienzeit des Bachelor-Studiengangs Informatik beträgt 6 Semester (3 Jahre), die des nachfolgenden konsekutiven Master-Studiengangs Informatik 4 Semester (2 Jahre).
Die ersten beiden Semester des Bachelor-Studiengangs sind für alle Informatik-Profile (Intelligente Systeme, Network Computing und Digitale Medien) identisch angelegt, so dass die endgültige Wahl der Profilmodule erst am Ende der Vorlesungszeit des zweiten Semesters erfolgen muss. Dies bietet den Studierenden die Möglichkeit, den Anfang des Informatik-Studiums als Orientierungsphase zu nutzen und sich vorab ein Bild von den Profilen zu machen.
Das erste Studienjahr besteht aus theoretischen Grundlagen der Informatik, der Mediengestaltung und Medientechnik, der Programmierung, der technischen und der praktischen Informatik, der Mathematik, sowie der englischen Sprachvermittlung. Grundlegende Module aus den Bereichen Betriebssysteme und Netze sowie der praktischen Informatik werden im zweiten Studienjahr angeboten. Mit dieser Fächerkombination wird den Studierenden ein solides und zugleich breites Basiswissen gegeben, das besonders auch für kleine und mittlere Unternehmen wertvoll ist und die Voraussetzung für eine nachhaltige Weiterbildungs-, Kooperations- und Teamfähigkeit im späteren Berufsleben schafft. Auch die Fortsetzung des Studiums in einem konsekutiven Master ist auf diesem Fundament möglich.
In Projekten arbeiten kleine Gruppen von 3 bis maximal 9 Studierenden selbständig (mit einem Zeitbudget von etwa 4 Stunden Betreuung pro Woche) für ein Semester unter ständiger Betreuung eines Hochschullehrers an einem vorgegebenen oder selbstgewählten Thema, das im Wesentlichen ihrem derzeitigen Ausbildungsstand entspricht.
Mit der Arbeit an Projekten sollen
Im betreuten Praxisprojekt in der ersten Hälfte des 6. Studiensemesters sollen die Studierenden in Tätigkeitsfeldern von Informatikern arbeiten, um Einsichten in die Rolle und Arbeitsweise im Betrieb und Verständnis für das Zusammenspiel verschiedener betrieblicher Bereiche zu gewinnen. So wird der Praxisbezug des Studiums vertieft und den Studierenden die Möglichkeit gegeben, die Bedeutung ihres Studiums für die berufliche Praxis zu erkennen. Parallel zum Praxisprojekt finden zur Vertiefung der betrieblichen Erfahrungen Begleitseminare an der Fachhochschule statt.
Die zweite Hälfte des 6. Semesters dient dem Abschluss des Studiums durch Anfertigen der Bachelorarbeit und das Bachelorseminar.
Mit bestandener Bachelorprüfung erwerben die Studentinnen und Studenten den Abschluss „Bachelor of Science“ mit detaillierter Ausweisung von gewählten Profilmodulen und Lehrveranstaltungen im Diploma Supplement.
Spätestens am Ende der Vorlesungszeit des 2. Bachelor-Semesters erfolgt die Wahl von Modulen aus den drei Profilrichtungen Intelligente Systeme, Network Computing und Digitale Medien. Für die Zuerkennung einer Profilrichtung müssen mindestens 4 der belegten Wahlpflichtmodule (i.e. 20 CP) diesem Profilbereich zuzuordnen sein. Profilrichtungen werden im Diploma Supplement ausgewiesen.
Regelstudienplan 56 KB
Wahlpflichtkatalog 50 KB
Informationen zu Studien- und Prüfungsordnungen und Musterstudienpläne finden Sie hier.
Bei Fragen zu Studieninhalten und Studienablauf stehen Ihnen auch die Studienfachberaterinnen/ Studienfachberater zur Verfügung.