Als der Mikroprozessor 1971 das Licht der Welt erblickte, konnte er Daten mit einer Breite von 4 Bit verarbeiten und benötigte dafür mehrere Mikrosekunden. Heute bildet dieses Bauelement das Herz jedes Rechners. Eine Verarbeitungsbreite von 64 Bit wird bald Einzug in den Bereich der Personalcomputer halten. Mikroprozessoren mit Taktfrequenzen von 1GHz sind in den Entwicklungslaboren funktionsfähig.
Verbesserte Mikroelektronik-Technologien (Integrationsgrad, etc.) waren und sind die Voraussetzung für die Vergrößerung der Verarbeitungsbreite und für die Erhöhung der Taktfrequenz. Wesentliche Leistungs-steigerungen werden aber auch durch die Anwendung moderner Konzepte der Rechnerarchitektur auf dem Halbleiterchip erreicht.
Der Vortrag beleuchtet kurz die bisherige Prozessorentwicklung, erläutert die wesentlichen Architektur-konzepte und zeigt derzeit erkennbare Entwicklungs-linien auf. Dabei stehen konkrete Prozessoren im Vordergrund der Betrachtung.
Hinweise:
Ihre Teilnahmebestätigung schicken Sie bitte per email an folgende Adresse:
bocklisch(at)fh-brandenburg.de
Die Fachtage Informatik an der FH Brandenburg richten sich an Informatiklehrkräfte der Sekundarstufen I und II im Land Brandenburg und sind eine vom MBJS anerkannte Weiterbildungsveranstaltung.
Dozent: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Jänicke (Professor für für Technische Informatik / Mikrorechentechnik im FB Informatik und Medien)
Termin: 28.10.1999, 14:00 Uhr
Ort:
Fachhochschule Brandenburg
Fachbereich Informatik und Medien
Zentrum für Informatik und Medien, Raum 027
Magdeburger Str. 50