Projekt aus dem Jahr 1998:
Aufbau und Nutzung von Frauennetzwerken an der Fachhochschule Brandenburg

Über unser Projekt
Was ist ein Frauennetzwerk?
Was bringt das Projekt für die MitarbeiterInnen und Studentinnen an der Fachhochschule Brandenburg?
Wir über uns

Über unser Projekt

In dem einjährigen Projekt sollen bestehende Kontakte zwischen Frauengruppen, Verbänden, UnternehmerInnen und Institutionen der Stadt Brandenburg und der Fachhochschule Brandenburg intensiviert und neue aufgebaut werden. Das Ziel der Vernetzung ist die berufliche Förderung von Frauen und die Unterstützung gleichstellungspolitischer Aktivitäten.

In diesem Rahmen werden drei Vorhaben realisiert:

Aufbau einer Datenbank mit Informationen/Adressen von regionalen Organisationen, die sich für die Belange von Frauen einsetzen, sowie fachspezifischen Netzwerken und Berufsverbänden für Frauen.
Diese Datenbank ist für Interessierte an der Fachhochschule Brandenburg zugänglich.
Erstellung der Internetseite für die Gleichstellungsbeauftragte.
Entwicklung eines Konzeptes für eine CD-ROM, die in der Öffentlichkeitsarbeit der Fachhochschule eingesetzt werden kann. Sie soll speziell junge Frauen für ein Studium an der FHB, insbesondere im Bereich Technik, motivieren.

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Was ist ein Frauennetzwerk?

Männerbündnisse und -netzwerke, auch als old-boys-network bekannt, können bereits auf eine lange Tradition zurückblicken; Frauennetzwerke sind eine relativ junge Erscheinung. Sie sind das Resultat und Handlungspotential der alten und neuen Frauenbewegung, die sich für die Etablierung und effiziente Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen in einer männlich dominierten Gesellschaft eigenständige Strukturen geschaffen hat. Frauennetzwerke bieten gezieltes Wissen und Informationen, Unterstützung sowie Orientierungsmöglichkeit sowohl für das Berufsleben als auch im Alltag. Vorbildliche network-Strukturen gibt es bereits seit geraumer Zeit in den USA, Großbritannien und den Niederlanden.

Netzwerke ­ auf den Punkt gebracht:

fördern den Informations- und Erfahrungsaustausch
stellen Kontakte und Verbindungen her
initiieren Berufs- und Karriereplanung und beraten bei ihrer Umsetzung
motivieren aufstiegsinteressierte Frauen
erweitern vorhandene Kompetenzen
entwickeln Weiterbildungsangebote mit dem Ziel, Frauen zu stärken, sich gegenseitig solidarisch zu stützen und Chancen zu ergreifen
(Quelle:Niedersen-Marchal, Jutta in: Kosuch, Renate (Hg.): Berufsziel: Ingenieurin. Aufbruch in die/der Technik. Weinheim 1996, S. 134.)

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Was bringt das Projekt für die MitarbeiterInnen und StudentInnen der Fachhochschule Brandenburg?

Der Zugriff auf die Datenbank mit den unterschiedlichen Projekten, ihren Zielen, Aufgaben, Aktivitäten und den jeweiligen AnsprechpartnerInnen

ermöglicht eine Anbindung an das soziale und kulturelle Leben in der Stadt Brandenburg (Beratungen, Veranstaltungen, Treffen, Austausch mit anderen Frauen usw.)
erleichtert die Karriereplanung (Information und Beratung über Arbeitsmarktsituation und -chancen, Praktikums- und Jobbörsen usw.)
vermittelt Informationen und AnsprechpartnerInnen über bzw. in fachspezifischen Frauennetzwerken und Verbänden (Frauen im Ingenieurberuf, ExistenzgründerInnen, UnternehmerInnen usw.).
Die Internetseiten der Gleichstellungsbeauftragten werden regelmäßig und aktuell über Tendenzen, Entwicklungen, Termine, Kontakte und Ergebnisse aus gleichstellungspolitischer Sicht informieren.

Und auf unseren Infoseiten für Schülerinnen nennen wir einige gute Gründe, die für ein Studium an der Fachhochschule Brandenburg sprechen.

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Wir über uns

Im Rahmen eines einjährigen Werkvertrages, der aus HSP-III-Mitteln finanziert wurde, arbeiteten 1998 an diesem Projekt:
Dipl.-Pol. Ulrike Mattern,
Dipl.-Pol. Frauke Spottka
Magdeburger Straße 50, Raum 27; Tel:0 33 81/3 55-1 57

 

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